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F3 – Fachdidaktische Forschungsperspektiven Funktionen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Hans-Georg Weigand]] (Universität Würzburg)<br />
[[Hans-Georg Weigand]] (Universität Würzburg)<br />
'''Woher, wohin, warum und wie? – Das funktionale Denken im Kaleidoskop der Erinnerungen und im Schatten der Welt von morgen.'''<br />
'''Woher, wohin, warum und wie? – Das funktionale Denken im Kaleidoskop der Erinnerungen und im Schatten der Welt von morgen.'''<br />
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Das Funktionale Denken hat über Jahrtausende das Denken der Menschen geprägt. Manchmal angefeindet und bekämpft, manchmal verboten, immer wieder vehement verteidigt, schließlich zur zentralen Denkweise der modernen Welt erklärt. Die Mathematik hat zwar von Anfang an das Funktionale Denken als eine oder sogar die zentrale Denkweise erkannt und praktiziert, allerdings erst relativ spät – etwa in der Mitte der Neuzeit – Funktionen als mathematische Objekte erschaffen. Noch viel später wird dann das funktionale Denken als eine zu entwickelnde Denkweise für den Mathematikunterricht entdeckt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche Bedeutung dieses Denken für die Bildung des Menschen hat. In den letzten Jahren sind zahlreiche Veröffentlichungen zum Funktionsbegriff und zum Funktionalen Denken erschienen. In welchem Licht lassen diese neuen Entwicklungen ältere Erkenntnisse erscheinen und welche Perspektiven eröffnen sich für die Zukunft? Das Ziel des Vortrages ist es, zumindest einige Fragen aufzuzeigen, die Grundlagen für weitere Diskussionen sein können.
Das Funktionale Denken hat über Jahrtausende das Denken der Menschen geprägt. Manchmal angefeindet und bekämpft, manchmal verboten, immer wieder vehement verteidigt, schließlich zur zentralen Denkweise der modernen Welt erklärt. Die Mathematik hat zwar von Anfang an das Funktionale Denken als eine oder sogar die zentrale Denkweise erkannt und praktiziert, allerdings erst relativ spät – etwa in der Mitte der Neuzeit – Funktionen als mathematische Objekte erschaffen. Noch viel später wird dann das funktionale Denken als eine zu entwickelnde Denkweise für den Mathematikunterricht entdeckt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche Bedeutung dieses Denken für die Bildung des Menschen hat. In den letzten Jahren sind zahlreiche Veröffentlichungen zum Funktionsbegriff und zum Funktionalen Denken erschienen. In welchem Licht lassen diese neuen Entwicklungen ältere Erkenntnisse erscheinen und welche Perspektiven eröffnen sich für die Zukunft? Das Ziel des Vortrages ist es, zumindest einige Fragen aufzuzeigen, die Grundlagen für weitere Diskussionen sein können.


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