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Allgemeinbildung und Mathematik - Bildungstheoretische Reflexionen zum Mathematikunterricht an allgemeinbildenden Schulen: Unterschied zwischen den Versionen

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„Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit ist somit, von einem bildungstheoretisch begründeten Standpunkt systematisch zu einem besseren Verständnis der eingangs skizzierten Defizite [, beispielsweise vorherrschende negative Einstellungen zum Fach Mathematik und eine Kluft zwischen objektiver und subjektiver Bedeutung von Mathematik ,] vorzustoßen und – im Gegenzug – perspektivisch Umrisse eines „allgemeinbildenden Mathematikunterrichts“ zu entwickeln." (S.8)
 
Die Arbeit ist folgendermaßen aufgebaut (aus der Einleitung übernommen):


„Um den Gesamtzusammenhang zu charakterisieren, in den sich die vorliegende Arbeit stellt, werden zunächst gesellschaftliche Hintergründe und bestimmende Merkmale der neueren Bildungsdiskussion skizziert sowie summarisch einige Folgerungen aus ihrem bisherigen Verlauf gezogen, die auf eine Unterscheidung grundlegender Problembereiche für zeitgemäße Allgemeinbildungskonzepte hinauslaufen ('''Kapitel 2'''). Auf dieser Basis kann dann der Terminus „Allgemeinbildung“ begriffskritisch untersucht und das mit ihm bezeichnete pädagogische und gesellschaftliche Problem präziser bestimmt werden ('''Kapitel 3'''). Anschließend werden sieben unterscheidbare, miteinander verschränkte Aufgaben des allgemeinbildenden Schulsystems ausformuliert und im Detail begründet ('''Kapitel 4'''); durch diese sieben Aufgaben wird das eigene Allgemeinbildungskonzept expliziert und im Blick auf die angestrebte pädagogische Kritik des Mathematikunterrichts als „Maßstab“ handhabbar gemacht. Die Aufgaben werden dann systematisch dazu herangezogen, Defizite des gegenwärtig verbreiteten Mathematikunterrichts zu kennzeichnen und zu untersuchen, durch welche Innovationen und praktischen Akzentsetzungen auf verschiedenen Ebenen – curricular und die Unterrichtsgestaltung betreffend – er dem Anspruch der Allgemeinbildung besser gerecht werden könnte ('''Kapitel 5'''); dabei zeigt sich, daß in vielen Fällen auf vorliegende fachdidaktische Konzepte zurückgegriffen werden kann, die sich unter Idee der Allgemeinbildung neu bewerten und aufeinander beziehen lassen. Nach einer Vergegenwärtigung der Gesamtargumentation und einer Begründung der wichtigsten Ergebnisse beschließe ich das Buch mit einem Ausblick auf die Konturen eines im Wortsinne „allgemeinbildenden Mathematikunterrichts“ ('''Kapitel 6''')." (S. 11 f.)
== Auszeichnungen ==
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Aktuelle Version vom 12. Dezember 2014, 11:06 Uhr

Hans Werner Heymann: Allgemeinbildung und Mathematik - Bildungstheoretische Reflexionen zum Mathematikunterricht an allgemeinbildenden Schulen (1995). Habilitation, Universität Bielefeld.

Zusammenfassung

(aus der Einleitung)

„Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit ist somit, von einem bildungstheoretisch begründeten Standpunkt systematisch zu einem besseren Verständnis der eingangs skizzierten Defizite [, beispielsweise vorherrschende negative Einstellungen zum Fach Mathematik und eine Kluft zwischen objektiver und subjektiver Bedeutung von Mathematik ,] vorzustoßen und – im Gegenzug – perspektivisch Umrisse eines „allgemeinbildenden Mathematikunterrichts“ zu entwickeln." (S.8)

Die Arbeit ist folgendermaßen aufgebaut (aus der Einleitung übernommen):

„Um den Gesamtzusammenhang zu charakterisieren, in den sich die vorliegende Arbeit stellt, werden zunächst gesellschaftliche Hintergründe und bestimmende Merkmale der neueren Bildungsdiskussion skizziert sowie summarisch einige Folgerungen aus ihrem bisherigen Verlauf gezogen, die auf eine Unterscheidung grundlegender Problembereiche für zeitgemäße Allgemeinbildungskonzepte hinauslaufen (Kapitel 2). Auf dieser Basis kann dann der Terminus „Allgemeinbildung“ begriffskritisch untersucht und das mit ihm bezeichnete pädagogische und gesellschaftliche Problem präziser bestimmt werden (Kapitel 3). Anschließend werden sieben unterscheidbare, miteinander verschränkte Aufgaben des allgemeinbildenden Schulsystems ausformuliert und im Detail begründet (Kapitel 4); durch diese sieben Aufgaben wird das eigene Allgemeinbildungskonzept expliziert und im Blick auf die angestrebte pädagogische Kritik des Mathematikunterrichts als „Maßstab“ handhabbar gemacht. Die Aufgaben werden dann systematisch dazu herangezogen, Defizite des gegenwärtig verbreiteten Mathematikunterrichts zu kennzeichnen und zu untersuchen, durch welche Innovationen und praktischen Akzentsetzungen auf verschiedenen Ebenen – curricular und die Unterrichtsgestaltung betreffend – er dem Anspruch der Allgemeinbildung besser gerecht werden könnte (Kapitel 5); dabei zeigt sich, daß in vielen Fällen auf vorliegende fachdidaktische Konzepte zurückgegriffen werden kann, die sich unter Idee der Allgemeinbildung neu bewerten und aufeinander beziehen lassen. Nach einer Vergegenwärtigung der Gesamtargumentation und einer Begründung der wichtigsten Ergebnisse beschließe ich das Buch mit einem Ausblick auf die Konturen eines im Wortsinne „allgemeinbildenden Mathematikunterrichts“ (Kapitel 6)." (S. 11 f.)

Auszeichnungen

Kontext

Literatur

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